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Mythos #3

  • Ahsen Usta
  • 15. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Okt. 2025

Staubsaugen reicht? – Der große Boden-Mythos unter der Lupe


Es klingt so einfach: Einmal gründlich mit dem Staubsauger durch die Wohnung gehen, und schon ist alles sauber.

Doch dieser Mythos hält sich nur so lange, bis man genauer hinschaut.

Denn Staubsaugen entfernt zwar Staub, Haare und lose Krümel – aber Flecken, angetrockneter Schmutz und feine Rückstände bleiben oft hartnäckig zurück.


Der Grund ist simpel: Ein Staubsauger arbeitet trocken. Viele Verschmutzungen – vor allem Flüssigkeiten, Essensreste oder Straßenschmutz – haften jedoch fest am Boden. Ohne Feuchtigkeit lassen sie sich nicht vollständig lösen. Das Ergebnis: Der Boden wirkt auf den ersten Blick sauber, doch beim genaueren Hinsehen entdeckt man unschöne Spuren.


Warum Staubsaugen allein nicht reicht


• Eingetrocknete Flecken (z. B. Kaffee, Saft oder Soßen) verbinden sich mit der Oberfläche und brauchen Feuchtigkeit, um gelöst zu werden.

• Feiner Staub kann in Bodenritzen oder auf unebenen Oberflächen haften bleiben – dort kommt der Staubsauger nicht ran.

• Bakterien & Keime verschwinden nicht allein durch Saugen – besonders in Küchen- und Essbereichen ist Feuchtreinigung unverzichtbar


Der 3-Schritte-Plan für wirklich saubere Böden


Die Timekeepers empfehlen diese Reihenfolge, um Böden hygienisch und optisch perfekt zu reinigen:

1. Aufräumen & Freimachen

Erst einmal alles vom Boden entfernen: Müll, Spielsachen, Schuhe, Essensreste.

Je freier die Fläche, desto effektiver sind die nächsten Schritte.

2. Feucht nachwischen

Hier liegt der Schlüssel zu fleckenfreien Böden. Je nach Bodenart sollte man die passenden Reinigungsmittel verwenden:

• Fliesen & Vinyl: Warmes Wasser mit einem neutralen Allzweckreiniger – löst Fett und Schmutz zuverlässig.

• Laminat: Nur leicht feucht wischen! Zu viel Wasser kann das Material aufquellen lassen. Am besten einen Laminatreiniger nutzen.

• Parkett: Ebenfalls sparsam mit Feuchtigkeit umgehen, Spezial-Parkettreiniger verwenden.

• Naturstein: Keinen Essig oder säurehaltige Reiniger nutzen – sie können die Oberfläche angreifen. Stattdessen pH-neutrale Steinreiniger verwenden.

3. Gründlich staubsaugen

Jetzt kommt der Staubsauger zum Einsatz – idealerweise nach dem Wischen, um gelöste Krümel und Staub vollständig zu entfernen.

Tipp: Nutze passende Aufsätze für Ecken, Ritzen und unter Möbeln, damit auch die „versteckten“ Schmutzstellen sauber werden.


Extra-Tipps für makellose Böden


• Flecken sofort entfernen: Frische Spuren sind leichter zu beseitigen als eingetrocknete.

• Regelmäßig feucht wischen: Je nach Nutzung der Räume alle 1–2 Wochen, in Küche und Flur sogar öfter.

• Mikrofasertücher nutzen: Sie nehmen Schmutz besonders gut auf und hinterlassen streifenfreie Oberfläche


Fazit


Staubsaugen ist ein wichtiger Schritt – aber nicht das ganze Geheimnis.

Wer einen wirklich sauberen und hygienischen Boden will, kommt um den feuchten Feinschliff nicht herum.

So sehen die Räume nicht nur sauber aus – sie sind es au

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